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Grauer Star –  Beratung –  Auswahl der Linsen -  Operation

Zunächst konnte ich (w, 57 Jahre) die Diagnose „kompletter Grauer Star“ an beiden Augen kaum glauben. Nach dem Befund war es mir wichtig, möglichst viel über die Linsentypen und deren Vor- und Nachteile zu erfahren..

Also befragte ich unzählige Personen, die bereits operiert worden waren. Über die Antworten war ich entsetzt. Kaum jemand wusste, dass es unterschiedliche Linsen gibt. Die Aufklärung bestand meistens darin, dass wegen des grauen Stars eine Kunstlinse eingesetzt werden müsse. Eine andere Behandlung sei nicht möglich. Ich jedoch wollte bei der Linsenauswahl mitentscheiden oder zumindest die Entscheidung des Arztes verstehen! Dafür ist geschultes Personal und vor allem Zeit für die Aufklärung und Beratung erforderlich.

Zugegeben, vor der ersten Operation (OP) war mir schon mulmig. Die Aussagen anderer Patienten, dass der Eingriff nicht schlimm sei, beruhigten mich nicht wirklich. Aber es stimmt tatsächlich. Alles läuft ruhig und routiniert ab. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Am Folgetag wird der Verband entfernt. Nach der ersten OP konnte ich kaum glauben, wie gut ich alles sehen konnte. Die Nachuntersuchung bestätigte meinen Eindruck. Die Anweisungen der Augenärztin für die Folgetage und der Hinweis, dass sich ein Nachstar bilden könne, nahm ich wie in Trance war. Ich war einfach nur glücklich. Das operierte Auge deckte ich immer wieder mit der Hand ab, um zu prüfen, dass alles kein Traum war. Nachdem beim ersten Auge alles so gut verlaufen war, war die Anspannung vor der zweiten OP viel geringer. Die anfangs nach dem Linsenaustausch engmaschigen Kontrollen, gaben mir Sicherheit. Auch die beste Beratung bzw. Aufklärung kann nicht jede Frage im Vorfeld beantworten. Dafür sind wir Patienten zu unterschiedlich. Besonders, wenn sich wie bei mir, nach knapp 2 Monaten die Sehschärfe verschlechtert. Kurz nachdem ich die Verschlechterung bemerkte, stand die nächste Untersuchung an. Glücklicherweise wurde bei beiden Augen „nur“ ein Nachstar festgestellt.

Heute kann ich beispielsweise ohne Brille den sprichwörtlichen Spatz auf dem Kirchturm sehen, ein Buch lesen oder am Computer arbeiten. Bei mir wurden alle Erwartungen übertroffen. Das verdanke ich vor allem Frau Dr. Bombelli-Huber und Frau Riedmaier-Endress. Die Multifokallinsen waren und sind für mich die richtige Entscheidung.

Nicht jede Linse ist für jeden Patienten geeignet. Ergänzend zu den medizinischen Voraussetzungen müssen alle Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden. Zusätzlich muss bei den Multifokallinsen daran gedacht werden, dass bei gesetzlich Krankenversicherten ein Eigenanteil zu bezahlen ist.

Tipp: die Höhe des Eigenanteils ist nicht geregelt, deshalb lohnen sich Erkundigungen.

(Patientenname der Praxis bekannt)

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