Augenlasern in der OSG Augenpraxis - Augenärzte am Kröpcke

Besteht der Wunsch, eine vorhandene Fehlsichtigkeit lasern zu lassen und zukünftig auf das Tragen einer Brille oder Kontaktlinse zu verzichten, steht im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch mit anschließender augenärztlicher Untersuchung an. Hierbei werden verschiedene Faktoren betrachtet. Beispielsweise wird neben der Bestimmung des exakten Grades der Fehlsichtigkeit u.a. auch der Augeninnendruck gemessen. Außerdem wird mittels Präzisionsmessungen die Dicke und Beschaffenheit der Hornhaut untersucht und dokumentiert.

Unter der Kombination verschiedener Einflussfaktoren wird der Augenarzt mit dem Patienten die für ihn am besten abgestimmte Lasermethode wählen und diese ausführlich erläutern (Vorteile, Nachteile, Risiken, etc.). Bei der Wahl der der Methode wird sehr genau darauf geachtet, die für den Patienten sicherste und gleichzeitig erfolgversprechendste Variante zu benutzen. Hierzu zählen u.a. das Erreichen einer dauerhaften und exzellenten Sehschärfe, der Erhalt der Hornhautstabilität, die Schonung des Gewebes beim Abtrag, die Vermeidung von Infektionsmöglichkeiten und die Herstellung eines guten Dämmerungssehens bzw. Kontrastempfindens.

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Augenlasern: Methoden im Überblick

Beim Eingriff selbst werden die Augen zunächst lokal durch Augentropfen mit schmerzlindernder Wirkung betäubt. Außerdem wird das Auge mittels eines Augenlid-Aufhalters offengehalten. Das Bewegen des zu lasernden Auges bzw. des Kopfes sollte unbedingt vermieden werden. Dann kommt der Laser zum Einsatz, wobei hier mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet werden kann:

Vorteile der Augenlaserkorrektur

Eine Reihe von Vorteilen sprechen für die Korrektur der Sehschärfe durch moderne Lasertechnologie:
 

  • Komfort und mehr Lebensqualität durch Verzicht auf Hilfsmittel beim Sehen
  • Vorhersehbarkeit von Erfolgschancen nach ausreichender Diagnose
  • Sehr kurze Eingriffszeiten
  • Höchste technische Sicherheit
  • Risikoarm
  • Hohe Präzision durch ultramoderne Technologien und Verfahren

Wurde ein Operationstermin festgelegt, so sollte die Patientin bzw. der Patient an diesem Tag auf die Verwendung jeglicher Kosmetikartikel (Deo, Schminke, Parfüm) verzichten. Essen und Trinken (außer Alkohol) ist normal erlaubt. Eine gründliche Reinigung des Gesichtes sollte bereits zu Hause erfolgen. Es wird das Tragen von lockerer und bequemer Oberbekleidung empfohlen. Ebenso ist das Mitbringen einer Sonnenbrille für den Schutz der Augen ratsam. Kontaktlinsenträger, die weiche Linsen benutzen, sollten wenigstens drei Tage und Träger harter Linsen ca. drei Wochen im Vorfeld auf deren Verwendung verzichten. Das Erscheinen mit einer Begleitperson ist sinnvoll, um die Patientin bzw. den Patienten anschließend sicher nach Hause zu begleiten.
 

Diese Verfahren wird heutzutage in einer modernen Version als Cololing-PRK (CPRK) durchgeführt. Die Abkürzung steht für „Photorefraktive Keratektomie“. Nach dem Zurückschieben des nur 50 µ dicken Epithels (Deckhäutchens) wird durch den Einsatz des Excimerlasers die obere Schicht der Hornhaut so modelliert, dass Normalsichtigkeit entsteht. Nach abschließender Kühlung und Applikation eines entzündungshemmenden Augentropfens wird wie bei allen Methoden zum Schutz der Hornhaut für drei Tage eine therapeutische Kontaktlinse aufgesetzt.

LASEK steht für „Laser Epitheliale Karatomileusis“. Bei diesem Verfahren wird das obere Deckhäutchen (Epithel) mit einer speziellen Lösung gelöst und umgeklappt. Dieses wird nach erfolgreichem Einsatz des Excimer-Lasers zur Behandlung der Fehlsichtigkeit auf der oberen Schicht der Hornhaut wieder zurückgelegt und bleibt somit erhalten. Das Auge bzw. das Epithel kann sich nach der Operation schnell regenerieren.

LASIK steht für „Laser In Situ Keratomileusis“. Dieses Verfahren zeigt seine Wirkung mehr in den tieferen Schichten der Hornhaut. Voraussetzung ist eine ausreichende Dicke der Hornhaut des Patienten. Es wird ein tieferer Schnitt durch ein sogenanntes Präzisionsmesser erzeugt und der so entstandene Flap (Lamelle) seitlich umgeklappt. Nach dem Augenlasern wird der Flap wieder zurückgelegt. Es kann zu einer dauerhaften Schwächung der Hornhautstabilität kommen.

Dieses Verfahren unterscheidet sich hinsichtlich der LASIK durch die Erzeugung des Flap mit Hilfe eines Lasers (Femto-Sekundenlaser) und nicht durch das Mikrokeratom. Somit wird bei der FEMTO-LASIK ausschließlich mit Lasertechnik gearbeitet.

Sicherheit und Qualität bei der Augenlaserbehandlung

Oberste Ziele der Behandlung sind Sicherheit und Qualität durch höchstmögliche ärztliche Sorgfalt und technische Präzision.

Wir bevorzugen und empfehlen, wie viele andere Augenlaserzentren im In- und Ausland, oberflächennah wirkende Operationsverfahren wie Cooling PRK (CPRK) und LASEK.

Deren Vorteile sind:
 

  • Keine Schnitt- oder Flap-Probleme
  • Vergleichsweise sehr gutes Kontrast- und Dämmerungssehen als Endergebnis
  • Extrem geringes Infektionsrisiko, vergleichbar mit jenem, welches ein Kontaktlinsenträger jeden Tag eingeht
  • Maximal stabile Hornhaut durch Wegfall eines tiefen Schnitts
  • Praktisch Ausschluss der Möglichkeit einer krankhaften Hornhautvorwölbung (Keratektasie)
  • Keine Trockenheits- oder Benetzungsprobleme
  • Zweiteingriffe sind im Gegensatz zur LASIK- oder FEMTO-LASIK-Methode die Ausnahme
     

Augenlasern: Für jede Situation die passende Methode

Risikopatienten, wie z.B. Sportler, Polizeibeamte oder Flugzeugpiloten, die in Gefahren- und Stresssituationen auf ein besonders belastungsfähiges, äußerst stabiles und in der Dämmerung sehr gut sehendes Auge angewiesen sind oder Menschen mit trockenen Augen, sollten nach übereinstimmender Meinung vorzugsweise mit einer oberflächennah wirkenden Behandlungsmethode operiert werden – und dieses sind CPRK und LASEK.

Da diese Verfahren zudem als besonders risikoarm und sicher gelten, sind sie für uns konsequenterweise auch bei allen anderen Patienten die Operationsmethode der ersten Wahl.
Für weitere wichtige und tiefergehende Informationen, bspw. was nach dem Augenlasern zu beachten ist und wann wieder welcher Aktivität nachgegangen werden darf, steht Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch Ihr ausgewählter Facharzt zur Verfügung. Gerne können Sie an dieser Stelle zum Kompetenz-Zentrum für Augenlasern in Hannover bzw. mit den kompetenten Augenärzten Dr. Meves und Herrn Rettkowski Kontakt aufnehmen.