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Acht OcuNet-Zentren haben unter der Federführung von Prof. Dr. Klaus Ludwig eine umfangreiche Studie zu optischen Störungen durch Glaskörpertrübungen durchgeführt. Prof. Dr. Klaus Ludwig, anerkannter Glaskörperchirurg und Physiker, ist seit vielen Jahren für unser MVZ Nürnberg sowie in unserer Augenabteilung am Klinikum Fürth tätig.

Die Studie

Untersucht wurden die Veränderung der subjektiven Beschwerden oder Beeinträchtigungen von Patienten mit Glaskörpertrübungen – so genannten Floaters - durch eine operative Entfernung dieser Trübungen (Vitrektomie).

Mit einem sehr aufwändigen Fragebogen wurden die Beschwerden der Patienten vor dem Eingriff sowie drei und 12 Monate nach dem Eingriff erfasst. Ebenso detailliert wurden eventuelle Komplikationen des Eingriffs festgehalten. Die Vielzahl der Untersuchungsdaten wurden (unter statistischer Leitung durch Prof. Krummenauer vom Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie der Universität Witten/Herdecke) genauestens analysiert.

Frau Dr. Hahn (OcuNet) war sowohl an der Entwicklung des Fragebogens als auch an der statistischen Auswertung fundamental beteiligt.

Die Ergebnisse

Das Hauptergebnis war, dass sich alle untersuchten Beschwerden der Patienten durch den Eingriff entscheidend gebessert haben. Insbesondere die massive Störung durch die Beweglichkeit (oder bewegliche Natur) der Floater-Trübungen hat nahezu auf 0 abgenommen

Auch Beschwerden wie schlechter Sehkontrast oder Leseprobleme (zu denen beginnender Grauer Star und Alterssichtigkeit ebenso beitragen wie Floater) zeigen schon alleine durch die Entfernung der Glaskörpertrübungen (Vitrektomie) eine massive Besserung. 

Die statistische Auswertung hat überdies gezeigt, dass die entscheidende Besserung der subjektiven Beschwerden durch den Eingriff nicht einmal in den seltenen Fällen einer Komplikation beeinträchtigt war. 

Die jetzt veröffentlichte Studie belegt erstmals so detailliert die Besserung verschiedener Aspekte von Beschwerden durch Floater mittels einer Vitrektomie.

Fazit

Bei Patienten mit erheblichen und anhaltenden Beschwerden durch bewegliche Trübungen im Auge (Floater) kann ein operatives Absaugen dieser Trübungen den Patienten dauerhaft helfen. Das Für und Wider eines solchen Eingriffs muss aber bei jedem einzelnen Patienten sorgfältig abgewogen werden. Gerade da jetzt eine neue Laserbehandlung ohne operativen Eingriff (Laservitreolyse) eine Alternative darstellt.

Im MVZ Nürnberg stehen den Patienten beide Verfahren zur Verfügung, die dort von erfahrenen Augenärzten mit höchster Fachkompetenz durchgeführt werden.

Hier der Link zu der Studie

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